Zum Inhalt

Zur Navigation

  • Funktionsweise und Laden

spacer image

Funktionsweise von i-Charge Ladestationen

Die von Schrack Technik Energie GmbH entwickelten Ladestationen der Linie i-CHARGE (intelligentes Laden) sind Wegbereiter dieser klimafreundlichen Mobilität. Sie bieten die passenden Lösungen für alle aktuell verfügbaren elektrobetriebenen Fahrzeuge (wie Autos, Motorroller und Fahrräder) für jeden Anwendungsbereich:

 

• Öffentliche Gebäude wie z. B. Tiefgaragen, Einkaufszentren, Flughäfen

• Im Außenbereich z. B. bei Tankstellen, Hotels, Raststationen, Kundenparkplätzen

• Heimanwendungen in der Garage oder auf dem hauseigenen Parkplatz

• Freizeiteinrichtungen z. B. Schwimmbäder, Golfplätze, Tennisplätze etc.


Durch Kombination von einfacher, intuitiver Bedienung mit intelligenter Ladelogik werden i-CHARGE Ladestationen den vielfältigen Anforderungen gerecht und überzeugen durch ihre Nutzerfreundlichkeit. Diese Stromtankstellen ermöglichen problemloses, rasches und sicheres Aufladen. Sie können öffentlich oder nicht öffentlich zugängig sein und für ein- sowie mehrspurige Elektrofahrzeuge konzipiert werden. Fernwartbarkeit sowie die Möglichkeit, Softwareupdates über diese Schnittstelle einzuspielen, sind in diesem Zusammenhang wichtige Themen, die bei der Entwicklung berücksichtigt wurden. Mit September 2016 sind in Österreich rund 2.390 Elektrotankstellen verfügbar (QUELLE: Liste unter: www.e-tankstellen-finder.com). Ein weiterer gezielter Ausbau des Versorgungsnetzes erfolgt kontinuierlich.

 

Das österreichische „Lebensministerium“ bietet dafür entsprechende Beratungs- und Förderungsprogramme. Vor allem werden Gemeinden, Betriebe und Verbände bei Investitionen in Fuhrparkumstellungen auf Elektrofahrzeuge fachlich und finanziell unterstützt. Mit einer neuen i-CHARGE Ladestation investieren Sie in die Zukunft und sind bestens für eine sichere und akkuschonende Ladung gerüstet.

 

Ladevorgang

Der Wechselstrom (AC) aus dem Netz der Energieversorgungsunternehmen muss zur Ladung der Fahrzeugbatterie in Gleichstrom (DC) umgewandelt werden. Diese Umwandlung erfolgt durch das Ladegerät, das bei Elektroautos in der Regel im Fahrzeug eingebaut (onboard) ist. Die Ladeelektronik (Battery Management System, BMS) steuert und überwacht den Ladevorgang im Hinblick auf Temperatur, Ladezustand und Spannung der Batterie. Die Anforderungen an die Stromversorgung sind bei einspurigen Fahrzeugen wie E-Bikes und E-Scootern geringer als bei E-Autos. Die verwendeten Akkus laden aufgrund ihrer geringeren Kapazität mit kleinen Ladeleistungen, daher ist eine korrekt abgesicherte Schutzkontaktsteckdose ausreichend.

Meistens werden E-Fahrzeuge zu Hause und/oder am Arbeitsplatz geladen. Das Laden während der Arbeitszeit erhöht die Einsatzreichweite beträchtlich. Elektroautos sind für ca. 80 % der Bevölkerung geeignet, wenn man von der durchschnittlich zurückgelegten Distanz von etwas über 40 km pro Tag ausgeht (QUELLE: http://www.bmw-i.at/de_at/bmw-i3/).

Mithilfe von DC-Schnellladestationen, bei denen das Ladegerät in der Ladestation eingebaut ist, können Elektrofahrzeuge auch für Reisen über größere Distanzen eingesetzt werden, da die Wiederaufladung bis
80 % in unter 20 Minuten möglich ist.

 

Ladedauer

Die Ladezeiten variieren stark - je nach Batteriekapazität, Ladegerät und verfügbarer Netzleistung. Im Durchschnitt beträgt die Ladedauer bei einem 24-kWh-Akku zwischen 10 Stunden (Schukosteckdose, Mode 1 - Ladebetriebsarten siehe nachstehend) und rund 1 Stunde (bei Mode 3) vom Ladezustand „leer“ bis zur vollständigen Ladung. Eine komplette Ladung beim DC (Mode 4) Schnellladen kann sogar in unter 20 Minuten vollzogen werden! Da die Batterie aber selten vollkommen leer ist, sind die tatsächlichen Ladezeiten kürzer.

 

Ladebetriebsarten (Mode)

Die Norm ÖVE/EN 61851 legt für verschiedene Kombinationen von Steckdosen, Ladekabel und Ladegerät unterschiedliche Ladebetriebsarten fest, die als „Mode“ bezeichnet werden:

 

• Mode 1:  Laden an einer herkömmlichen oder einer „CEE-Steckdose“ mit Wechselstrom (AC). Keine Kommunikation zwischen Steckdose und Fahrzeug, Ladegerät im Fahrzeug.

• Mode 2:  Wie Mode 1, zusätzlich aber mit einer „In-Cable-Control-Box“ (ICCB) im Ladekabel. Damit werden Elektrofahrzeuge, die sonst nur an speziellen Steckdosen geladen werden können (siehe Mode 3), an herkömmlichen oder CEE- Steckdosen geladen. Kommunikation zwischen ICCB und Fahrzeug, Ladegerät im Fahrzeug.

• Mode 3:  Das Laden mit Wechselstrom (AC) wird mit einer zweckgebundenen Steckdose (Typ 2) oder einem fix angeschlossenen Ladekabel (Typ 1, Typ 2) durchgeführt. Kommunikation zwischen Steckdose und Fahrzeug, Ladegerät im Fahrzeug.

• Mode 4:  Schnellladung mit Gleichstrom (DC).

Kommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug, Ladegerät in der Ladestation.

 

Eignung von Steckdosen für die Ladung


Funktionsablauf Ladetechnik

Wenn die grüne „Bereit“-LED leuchtet, befindet sich die Ladestation im Standby-Betrieb. Die Ladesteckdose ist in diesem Zustand spannungsfrei. Durch einen integrierten Hilfskontakt in der Ladesteckdose oder mittels Kommunikation mit dem Fahrzeug erkennt die Ladestation ein angestecktes Ladekabel. Mit einem Schlüsselschalter oder einer Kontaktloskarte (RFID) wird der Ladepunkt frei geschalten bzw. wenn keine Aktivierung vorgesehen ist, beginnt das Laden, sobald das Fahrzeug angesteckt ist. Die grüne LED erlischt und die rote „Laden“-LED leuchtet auf. Dies signalisiert nun eine belegte Ladesteckdose und der Ladevorgang startet. Durch das Abziehen des Steckers wird der Ladevorgang beendet.

 

Schuko-/CEE-Steckdose

Ladestationen mit einer Schuko- oder CEE-Steckdose besitzen einen integrierten Hilfskontakt. Mit diesem wird die Steckererkennung durchgeführt und sicheres Ein- und Ausschalten ermöglicht. Mit einem kombinierten Leitungsschutzschalter mit Fehlerstromauslösung (FI/LS) wird der Ladepunkt abgesichert.

 

Typ-1- und Typ-2-Steckdosen

Der Typ-1-Stecker findet sich nur am Fahrzeug, nicht auf der Ladestation. In seltenen Fällen finden sich Ladestationen mit fix montiertem Typ-1-Ladekabel. Aufgrund der fehlenden Kompatibilität zu Typ 2 ist es jedoch besser, Ladestationen mit Typ-2-Steckern auszurüsten. Typ-1-Fahrzeuge, wie z. B. der Nissan Leaf, können mit einem Adapterkabel geladen werden. Zusätzlich ist die Stolpergefahr geringer, da während der Ladepausen kein Ladekabel an der Station verbleibt.

 

CHAdeMO und CCS

Im Gegensatz zu AC-Ladeverfahren fließt bei CHAdeMO und CCS Gleichstrom von der Ladestation in die Fahrzeugbatterie. Das Ladegerät befindet sich in der Ladestation – deshalb sind Größe und Gewicht nicht durch die Platzverhältnisse im Fahrzeug beschränkt. Die Ladeleistung ist wesentlich höher und ermöglicht die Ladung der Fahrzeugbatterie in ca. 20 Minuten.

Weiter zu unserem Shop